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Herzlich Willkommen

St. Eligius Saarbrücken-Burbach


Misereor Hungertuch 2021

Das MISEREOR-Hungertuch 2021 „Du stellst meine Füße auf weiten Raum“

von Lilian Moreno Sánchez © MISEREOR


die Würde der Menschen: der aufrechte Gang
auf Füßen die tragen
und brechen
und heilen
Blumen
hast Du ausgestreut
unbeirrt
mit Narben und auf Krücken
folgen wir
dieser goldenen Spur.

In: Meditationen zum Hungertuch 2021, Best-Nr. 2 118 21

Informationen zu den Kommunionfeiern und der Kommunionvorbereitung 2021

Aufgrund der weiterhin bestehenden Einschränkungen müssen leider die Termine für die Kommunionfeiern und die Kommunionvorbereitung verschoben werden.

Kommunionfeiern

Die Kommunionfeiern werden auf Gottesdienste im Mai und Juni verschoben. Die Kinder empfangen in kleinen Gruppen (höchstens 5 Kinder) die Erstkommunion.

Kommunionvorbereitung

Um an einem dieser Termine zur Kommunion gehen zu können, muss das Kind an der (umgestalteten) Vorbereitung in folgender Form teilgenommen haben.

  • Teilnahme mit einer Begleitperson an mindestensdrei Gottesdiensten im Zeitraum bis Ende April
  • Teilnahme mit einer Begleitperson an einer Kirchenführung (im Anschluss an einen Gottesdienst am 05., 06., 07., 12., 13. oder 14.03.). Hierzu ist eine Anmeldung notwendig, damit die Gruppen nicht zu groß werden.
  • zwei Stationenläufe in der Kirche (am 01.04. (Gründonnerstag) und am 24.04.). Nähere Informationen erfolgen mit der Einladung hierzu.
  • zwischendurch gibt es Impulse und Hausaufgaben
  • jedes Kommunionkind soll bis zur Kommunion das Kreuzzeichen können und das Vater Unser auswendig gelernt haben.

Bei Rückfragen melden Sie sich gerne im Pfarrbüro.

Wir hoffen, dass wir so allen ein schönes Kommunionfest ermöglichen können und freuen uns auf Ihre Mithilfe und Unterstützung.

H. Gebelein

Im Lockdown mit Karl Rahner

Im Alltag nicht alltäglich werden

„Wie können wir es vermeiden, im Alltag alltäglich zu werden?“ Mit dieser Frage beginnen A. Batlogg und P. Suchla ihre kleine Einführung in einen Text von Karl Rahner zu Beten im Alltag. In Zeiten des sog. Lockdown und des tristen Winterwetters spitzt sich diese Frage zu: wie können wir es gerade jetzt vermeiden, im Grau und Einerlei des Alltags ‚unterzugehen’?
Der Vorschlag der beiden Autoren heißt: mit Rahner im Alltag zu beten und den Alltag ins Gebet zu nehmen. Hier zwei Zitate dazu.
Rahner nennt das Beten im Alltag eine Übung „eines armen, aber treuen Herzens, das sich mühsam und ehrlich durch alle Schwäche, Müdigkeit und innere Verlassenheit einen Schacht gräbt, durch den dann ein kleiner Strahl des ewigen Lichts in unser vom Alltag zugeschüttetes Herz fällt.“ Kein großartiges Frömmeln mit noch großartigeren Erleuchtungen, sondern ein einfaches, alltägliches Schauen auf das Licht. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Wie Bergleute den Schatz der Erde, so sucht Rahner den Schatz des Betens, indem er den Blick auf Gott richtet.
Und ein zweites: Rahner weiß, dass durch den Blick auf dieses Licht der Alltag immer noch Alltag bleibt: „Die langen, gleichen Stunden, die Monotonie der Pflicht,, die Arbeit, die jedermann selbstverständlich findet, das lange und bittere Mühen, für das niemand dankt, das Geopfertwerden des Alters, die Enttäuschungen und Misserfolge, die Missverständnisse und Verständnislosigkeiten, die unerfüllten Wünschen, die kleinen Verdemütigungen, die unvermeidliche Rechthaberei des Alten gegen die Jugend, die ebenso unvermeidliche Herzlosigkeit der Jugend gegen das Alter, die kleinen Beschwerden des Leibes, die Unfreundlichkeit des Wetters, die Reibungen eines engen Zusammenlebens, solche und andere Dinge, die den Alltag füllen …“ sie bleiben uns. Und da meint Rahner: genau diese Erfahrungen können oder könnten uns Lehrmeister und Lehrmeisterinnen sein, - wenn wir lernen, sie anzunehmen. Unser Ego, unser Ich ist darauf eingestellt, Angst zu haben, Angst, zu kurz zu kommen, Angst, verloren zu gehen und vergessen zu werden, und es baut sich Schutzwälle gegen diese Angst, wir bauen Schutzwälle. Rahner schlägt vor: auf diese Vermeidungen zu verzichten, diese Erfahrungen nicht zu leugnen, sondern sie anzunehmen und sich darin zu üben, sich „zu Güte, zu Geduld, zu Frieden und Verstehen, zu Langmut und Sanftmut, zu Verzeihen und Ertragen, zu selbstloser Treue erziehen lassen, dann ist der Alltag nicht mehr Alltag, dan ist der Alltag Gebet.“ (Zitete aus: K. Rahner: Im Alltag nicht alltäglich werden, Matthias Grünewald Verlag 2019)
Hilde Domin schrieb in einem ihrer Gedichte über die Heiligen den schönen Satz: „Wir essen Brot, aber wir leben vom Glanz.“ Und das meint Rahner: wenn wir unseren Alltag als Leben mit und im Gebet gestalten, bleibt er immer noch der Alltag, in dem wir Brot essen, und erhält er doch den Glanz, der aus dem Vertrauen in das Gebet und die Gegenwart Gottes aufleuchtet. Dann ist beten - nicht nur in Corona-Zeiten - eine glänzende, lebendig machende Übung - mit klagen und danken, bitten und freuen, jammern und jubeln, - mit unserem Leben und Glück.

 


Erstkommunionvorbereitung- einmal anders

Die Kommunionvorbereitung hat begonnen.
- wenn auch in anderem Rahmen als sonst.

Post für die Kommunionkinder

Ende Oktober zeichnete sich ab, dass vorerst eine Kommunion-Vorbereitung in Gruppenstunden-Form nicht möglich ist. Stattdessen bekamen die Kinder und ihre Familien Post.
Der Brief enthielt die Geschichte von Jesus, dem Menschenfischer und einen Fisch, den die Kinder nach ihren Wünschen gestalten durften. Die Fische sollten zu den Familiengottesdiensten mitgebracht werden und einen Platz in der Kirche finden.
Leider erreichten uns in der Zwischenzeit einige Quarantäne-Meldungen von Kindern bzw. Schulen, so dass wir uns entschieden haben, auch die Familiengottesdienste abzusagen.
Deshalb gab es einen zweiten Brief mit einer Erklärung zum Bibeltext, zu den Fischen und was die Fische mit den Kommunionkindern zu tun haben. Zusätzlich enthielt der Brief, weil es kurz vor St. Martin war, eine Laterne in Fischform.
Mittlerweile sind etwas mehr als die Hälfte aller Fische bei uns angekommen. Wir sind sehr begeistert von der Kreativität bei der Gestaltung und der Verschiedenheit der einzelnen Fische! Sie haben einen schönen Platz in unserer Kirche gefunden. Wenn uns noch weitere Fische erreichen, kommen sie nach und nach dazu.
Erreicht haben uns außerdem Fotos von einigen schönen Fischlaternen, auch darüber haben wir uns natürlich gefreut.
Auch das zweite Treffen der Kommunionkinder, das für den 05.12. geplant war, mussten wir absagen.
Stattdessen gestalten wir die Fenster unseres Pfarrheims mit verschiedenen Wegbegleiterinnen und Wegbegleitern durch den Advent. Dazu gibt es jeweils ein Bild, etwas Wissenswertes zu der Persönlichkeit, manchmal auch ein kleines Rätsel oder (wie am Nikolaus-Samstag, 05.12.) eine kleine Überraschung.

Heike Gebelein


Herzliche Glückwünsche zum Festtag

Wir  gratulieren den Jubilarinnen und Jubilaren unserer Gemeinde,
die im Februar 2021 Ihren Geburtstag oder ein anderes Jubiläum feiern
und wünschen Ihnen alles Gute, Gesundheit und Gottes Segen auf Ihren Lebenswegen!

Wir gratulieren mit einem Gedicht von Mascha Kaleko:

An meinen Schutzengel

Den Namen weiß ich nicht. Doch du bist einer
Der Engel aus dem himmlischen Quartett,
Das einstmals, als ich kleiner war und reiner,
Allnächtlich Wache hielt an meinem Bett.

Wie du auch heißt - seit vielen Jahren schon
Hältst Du die Schwingen über mich gebreitet
Und hast, der Toren guter Schutzpatron,
Durch Wasser und durch Feuer mich geleitet.

Du halfst dem Taugenichts, als er zu spät
Das Einmaleins der Lebensschule lernte.
Und meine Saat mit Bangen ausgesät,
Ging auf und wurde unverhofft zur Ernte.

Seit langem bin ich tief in deiner Schuld.
Verzeih mir noch die eine - letzte - Bitte
Erstrecke deine himmlische Geduld
Auch auf mein Kind und lenke seine Schritte.

Er ist mein Sohn. Das heißt: Er ist gefährdet.
Sei um ihn tags, behüte seinen Schlaf.
Und füg es, daß mein liebes schwarzes Schaf
Sich dann und wann ein wenig weiß gebärdet.

Gib du dem kleinen Träumer das Geleit.
Hilf ihm vor Gott und vor der Welt bestehen.
Und bleibt dir dann noch etwas freie Zeit,
Magst du bei mir auch nach dem Rechten sehen.