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Herzlich Willkommen

St. Eligius Saarbrücken-Burbach

Pfarrfest in St. Eligius

Am 03. Juli feiert die Pfarrei St. Eligius ihr Pfarr- und Kindergartenfest.

Programm:

  • 10.00 Uhr: Festlicher Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Eligius unter Mitwirkung der Kirchenchöre Herz-Jesu und St. Eligius
  • ab 11.30 Uhr: Frühschoppen und Mittagessen
  • 13.00 Uhr: Orgelführung mit Organist und Chorleiter Mathias Bruckmann
  • ab 14.00 Uhr:
    • Lieder zum Mitmachen, Singen, Tanzen, Träumen und Lachen mit Alex Schmeisser
    • Spielwiese für Kinder
  • 16.00 Uhr: Orgelführung mit Organist und Chorleiter Mathias Bruckmann
  • 16.30 Uhr: Zauberkunst für Jung und Alt mit Jakob Mathias

Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt!

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

 

Fronleichnam

Schwester Klara Antons OSB von den Benediktinerinnen in Eibingen, dem Kloster der heiligen Hildegard, schreibt in einem Text zu Fronleichnam, der vom Morgengebet der Nonnen an diesem Festtag inspiriert ist, unter anderem folgendes:

„Da robur, fer auxilium“, „Gib Kraft, bring Hilfe.“ Diese Zeile aus dem lateinischen Laudeshymnus von Fronleichnam ist kein zartes, vorsichtiges Flehen: „Gib mir, gib uns doch bitte Kraft“, sondern viel stärker, ein Befehl, ja ein Schrei: „Da robur! Fer auxilium!“, „Gib Kraft! Bring Hilfe!“

Fronleichnam ist keine fromme Verzierung, kein Fest am Rande, sondern zutiefst existenziell: Der Schrei nach Brot, der Schrei nach Lebenskraft.

Sicher, der Weg zum Himmel ist offen, Heil und Erlösung geschehen, doch auf diesem Weg ist nicht alles leicht, da gibt es Krieg, „Krieg“ in Anführungszeichen in uns, Krieg und Gewalt zwischen den Völkern, der bestanden und überlebt werden will. Da braucht es „Robur“, Robustheit, Kraft und „Auxilium“, Waffenhilfe, das heißt, das Beistehen und Zuhilfekommen eines Stärkeren, Eines, der gerüstet ist, zu bestehen.

Die ganze Strophe heißt:
„O salutaris hostia,                   O heilbringendes Opferlamm,
Quæ cæli pandis ostium,         das du öffnest des Himmels Tor.
Bella premunt hostilia:             Wo feindlich Kriege bedrängen:   
Da robur, fer auxilium.              Gib Kraft, bring Hilfe!“

Allein diese Worte sind kraftvoll und geben, dicht gebetet, Kraft. Mir ist es vor Jahren passiert, dass ich in den Ferien gelaufen bin und den ganzen Tag die Worte „Da robur, fer auxilium“ vor mich hin gesungen habe. Ich hatte natürlich kein Lexikon mit und wusste nicht was robur heißt. – In uns betet der Geist. – Die Worte haben mein Gebet ausgedrückt, obwohl mir die Vokabel fehlte. Es ist ein archaisches, existenzielles Gebet: „Da robur! Fer auxilium!“, „Gib Kraft! Bring Hilfe!“

Es ist das Gebet des Volkes unterwegs. Ein Gebet Schritt für Schritt, für lange Wege. Den Lebensweg, der gestärkt wird von Gottes Speise und Segen. Die Fronleichnamsprozession ist ein Zeichen dafür, dass wir nicht im Gewohnten stehen bleiben wollen, sondern dass wir im Glauben wandern, wandeln, uns verändern. Uns Schritt für Schritt neu verorten."

Auch wenn in unserer Gemeinde die Fronleichnamsprozession dieses Jahr entfällt, so feiern wir das Fest und unsere Sehnsucht nach Kraft für unseren Lebensweg doch gebührend mit festlichem Gesang und Segen
am Donnerstag 16. Juni 2022
um 10:00 Uhr

in der Pfarrkirche St. Eligius.

Herzliche Einladung dazu und Ihnen allen einen schönen Festtag.

Friedensgebet

Du liebender Gott,
fassungslos stehen wir vor der Gewalt auf unserer Erde;
besonders in diesen Tagen - angesichts des Kriegs in der Ukraine.
Gib uns die Kraft, solidarisch denen nache zu sein,
die betroffen sind und in Angst leben.
Steh all denen bei, die in diesem Teil der Welt
besonders auf Gerechtigkeit und Frieden hoffen.
Sende uns den Heiligen Geist, den Geist des Friedens,
damit die Politiker ihre Entscheidungen
in großer Verantwortlichkeit treffen. Amen
(Gebet aus Taizé)
 



Herzliche Glückwünsche zum Festtag

Im Frühling Geburtstag oder ein anderes Jubiläum zu feiern, gehört zu den schönen Erlebnissen des Jahres. Wirgratulieren allen Jubilarinnen und Jubilaren unserer Gemeinde,
und wünschen Ihnen alles Gute, Gesundheit und Gottes Segen auf Ihren Lebenswegen!

Wir gratulieren mit einem Gedicht von Hanns-Dieter Hüsch:

Was mich glücklich macht

Deine Umarmung, die mir sagt:
„Bei mir bist du zu Hause.“
Ein gutes Wort, bei dem ich spüre:
„Du meinst es gut mit mir.“
Ein lächelnder Blick, der mir bedeutet:
„Ich verstehe dich – auch jetzt.“
Eine Blume ohne Anlass, die mich anblickt:
„Ich will ein Zeichen sein für unser Glück.“
Ein Zettel auf dem Kopfkissen, der mich
bittet: „Verzeih, lass uns zusammenbleiben.“
Ein Kerzenlicht, das für uns brennt:
„Wir denken aneinander und lassen uns
nicht mehr aus Herz und Sinn.“