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Herzlich Willkommen

St. Eligius Saarbrücken-Burbach


Das Heilige Land braucht unsere Hilfe: Überweisung statt Klingelbeutel 

 

Liebe Gemeinde,

da alle Gottesdienste bis Karfreitag abgesagt wurden, kann in diesem Jahr keine Palmsonntagskollekte in den Gottesdiensten in Deutschland stattfinden. Der Deutsche Verein vom Heilige Lande fördert mit seinem Anteil aus der Palmsonntagskollekte nicht nur seine vereinseigenen Einrichtungen wie die Schmidt-Schule für arabische Mädchen, die Dormitio-Abtei in Jerusalem oder auch das Alten- und Pflegeheim Beit Emmaus in Palästina, sondern auch zahlreiche Institutionen, Projekte und Maßnahmen im sozialen, pastoralen und caritativen Bereich.

Gerade jetzt in Zeiten der Corona-Pandemie verschärft sich die Lage der Menschen im Heiligen Land zusehends. Vor allem die Christen dort sind mehr denn je auf unsere Hilfe und Solidarität angewiesen. Und ausgerechnet jetzt fällt sie weg: die Palmsonntagskollekte.

Dieser Ausfall gefährdet die gesamte Arbeit für die Christen im Heiligen Land! Jetzt und in Zukunft!

Wir bitten Sie deshalb: Bitte spenden Sie trotz Ausfall des Palmsonntagsgottesdienstes! Jeder Euro zählt. Diesmal per Überweisung statt in den Klingelbeutel.

Hier können Sie direkt online spenden.

Unter www.palmsonntagskollekte.de finden Sie weitere Informationen.

Die Menschen im Heiligen Land danken es Ihnen sehr!

Herzliche Grüße,

Ihr Heinz Thiel, Generalsekretär

___________________________________________

Deutscher Verein vom Heiligen Lande

Steinfelder Gasse 17  |  50670 Köln  |  Deutschland

Deutscher Verein vom Heiligen Lande

Pax-Bank

IBAN: DE13 3706 0193 2020 2020 10

Stichwort: Spende zu Palmsonntag

Evangelium zum Palmsonntag

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus

1Als sich Jesus mit seinen Begleitern Jerusalem näherte und nach Betfage am Ölberg kam, schickte er zwei Jünger voraus

2und sagte zu ihnen: Geht in das Dorf, das vor euch liegt; dort werdet ihr eine Eselin angebunden finden und ein Fohlen bei ihr. Bindet sie los, und bringt sie zu mir!

3Und wenn euch jemand zur Rede stellt, dann sagt: Der Herr braucht sie, er lässt sie aber bald zurückbringen.

4Das ist geschehen, damit sich erfüllte, was durch den Propheten gesagt worden ist:

5Sagt der Tochter Zion: Siehe, dein König kommt zu dir. Er ist sanft, und er reitet auf einer Eselin und auf einem Fohlen, dem Jungen eines Lasttiers.

6Die Jünger gingen und taten, was Jesus ihnen aufgetragen hatte.

7Sie brachten die Eselin und das Fohlen, legten ihre Kleider auf sie, und er setzte sich darauf.

8Viele Menschen breiteten ihre Kleider auf der Straße aus, andere schnitten Zweige von den Bäumen und streuten sie auf den Weg.

9Die Leute aber, die vor ihm hergingen und die ihm folgten, riefen: Hosanna dem Sohn Davids! Gesegnet sei er, der kommt im Namen des Herrn. Hosanna in der Höhe!

10Als er in Jerusalem einzog, geriet die ganze Stadt in Aufregung, und man fragte: Wer ist das?

11Die Leute sagten: Das ist der Prophet Jesus von Nazaret in Galiläa.

Ein paar Gedanken zu Ostern 2020

Liebe Schwestern und Brüder in unserer Pfarrei St. Eligius,
in anderen Pfarreien und Pfarreiengemeinschaften,
liebe Mitchristen!

Wie Sie es selber mitverfolgen, ändern sich angesichts der derzeitigen Corona-Pandemie täglich die Entscheidungen der Verantwortlichen in Bund und Land, ebenso die Dienstanweisungen des Bischöflichen Generalvikars in Trier für die Pfarrgemeinden und Einrichtungen in unserem Bistum. Das Bistum orientiert sich dabei an den Richtlinien, die die Bundesregierung und die Länder-Chefs in den letzten Wochen verfügt hatten. So hat unser Generalvikar angeordnet, dass zunächst bis mindestens 30. April 2020 alle gottesdienstlichen Zusammenkünfte, sowohl in geschlossen Räumen als auch im Freien, entfallen.

Davon betroffen sind auch die kommenden Kar- und Ostertage sowie alle Kasualgottesdienste (Taufen, Trauungen, Sterbeämter, Trauerfeiern). Beisetzungen auf dem Friedhof dürfen nur „im allerengsten Familienkreis“ stattfinden. Sehr schmerzlich war es für uns, auch die diesjährigen Erstkommunionfeiern absagen zu müssen. Die Kinder hatten sich auf diesen Tag gefreut und die Eltern, Großeltern und Paten hatten schon vieles vorbereitet. Auch die Vorbereitung für die Firmung im November wurde abgesagt. Der Termin für die Feier der Firmung wird noch bekannt gegeben. Vorerst bleiben auch die Pfarrheime (inkl. die Kleiderkammer in Herz-Jesu) und weitere kirchliche Orte der Begegnung geschlossen.
Unsere Pfarrkirche St. Eligius ist sonntags von 10.00 bis 12.00 Uhr als Ort für das persönliche Gebet geöffnet.

Wie schon die ganze Zeit werden auch an Palmsonntag, den Kar- und Ostertagen weiterhin Heilige Messen für die Gläubigen gefeiert. Jedoch weist der Generalvikar ausdrücklich darauf hin, dass die physische Präsenz von Gläubigen bei diesen Gottesdienst nicht gestattet ist.

„Wir spüren immer mehr, wie auch der Alltag des Lebens unterbrochen wird mit Furcht und Schrecken“, war letztlich in einer christlichen Wochenzeitschrift zu lesen war. Furcht und Schrecken durch diesen geheimen Erreger breitet sich weltweit aus. „WirBleibenZuHause“ ist zur neuen Lebensmaxime geworden! Die Zeiten sind zweifellos schwierig und für manche tatsächlich hart! Ich denke hier vor allem an die vielen, die sich Sorgen machen, die ernsthaft Erkrankten, an die Alten, an die Bewohner in den Alten- und Pflegeheimen, an alle die allein in ihren Wohnungen sind und die, die Angst um Leib und Leben haben. In dieser Zeit denken wir aber auch an alle Pflegerinnen und Pfleger, Ärztinnen und Ärzte, Apothekerinnen und Apotheker, Beschäftigte in Krisenstäben, in Forschungseinrichtungen, bei Feuerwehr, Rettungsdiensten, Polizei, an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Lebensmittelhandel und vielen anderen Bereichen, die in dieser Krise besonders gefordert sind. Für all sie läuten jeden Abend um 19.30 Uhr die Glocken unserer Pfarrkirche. Nehmen wir diese Menschen gerade in den kommenden Kar- und Ostertagen ganz besonders in unsere Gebete auf.

Trotz abgesagter Gottesdienste fällt Ostern nicht aus! Wir müssen in diesem Jahr individuell neue Weg finden, die Kar- und Ostertage zu feiern. Jeder für sich – allein oder im Kreis der Familie – und doch durch unseren Glauben und die frohe Botschaft miteinander verbunden. „Ostern fällt nicht aus!“ Wir müssen Ostern feiern, um immer tiefer zu erfahren, was an diesem Ostertag geschehen ist. Die Auferstehung Jesu von den Toten hat uns ein neues, ewiges und endgültiges Leben geschenkt. Wir wissen: seit Ostern ist dieses Leben nicht zu Ende, sondern die Vorbereitung und die Hinführung auf das andere Leben in Gottes ewiger Gegenwart.

Damals hat die Begegnung der ersten Jünger mit dem auferstandenen Christus im Innersten getroffen und erschüttert. Diese Begegnung hat ihnen gezeigt was Gott will: Alle Menschen sollen durch Jesus gerettet werden. Das hat ihr Leben sichtbar verändert. Sie brechen deshalb sogar ihre gewohnten religiösen Traditionen und beginnen neu. Auch dies macht die Botschaft glaubhaft. Halluzinationen oder Vertröstungen haben dazu nicht die Kraft.

Die Augen- und Ohrenzeugen Jesu, das Zeugnis der Schrift und eine veränderte Lebenspraxis, diese drei Elemente begründen den Glauben an die Auferstehung. Ostern ist keine Vertröstung, sondern echter Trost, keine Verführung, sondern echte Führung zu einem neuen, tieferen, erlösten Leben, das hier beginnt und sich dort in der jenseitigen Welt vollendet.

Ihnen allen, wünsche ich – auch im Namen meiner Mitbrüder, Pfarrer Peter Rudolph und Pfarrer Werner Becker, meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in dieser schweren Zeit – von Herzen friedvolle, hoffnungserfüllte, gesunde und gesegnete Ostern!

Ihr Pastor,    

Klaus-Peter Kohler, Pfarrer

Bitte informieren Sie unsere Gemeindemitglieder auch untereinander und geben diese wichtigen Informationen weiter, da wir über Email und Homepage nur einen kleinen Teil an Menschen in unserer Pfarrei erreichen!

  • Meditationen zum Misereor Hungertuch "Wo bist Du, Mensch?"

    Der Künstler Uwe Appoldt hat im vergangenen Jahr für Misereor das Hungertuch für die Fastenzeit erarbeitet.

    Therese Jung, als Pfarrgemeinderatsvorsitzende und im Liturgieausschuß ihrer Gemeinde tätig, hat sich vor das Bild gesetzt und es in seinen einzelnen Elementen betrachtet. Ihre Überlegungen laden Sie ein, sich ebenfalls mit diesem eindrücklichen Bild zu befassen und sich Gedanken zu Ihrer Fastenzeit zu machen.

  • Der goldene Ring des Lebens

    Zu Beginn steht der mittlere Teil des Hungertuchs, der goldene Lebenskreis im Blickpunkt, denn er fällt als erstes ins Auge:

    Ring des Lebens:
    Der Ring als Symbol des Himmels und der Unendlichkeit enthält in sich Anfang und Ende. Er symbolisiert hier Gottes unbedingte Zusage seiner Liebe, die allen Menschen und in besonderer Weise den Ausgegrenzten gilt. Gold ist der wertvollste Grundstoff und drückt Gottes Herrlichkeit aus.

    Umschlossen, wunderbar aufgehoben, im goldenen Lebenskreis. Die ganze Schöpfung ist beseelt, befreiend umgeben vom heiligen Atem Gottes, der uns ermutigt und stärkt, der ganzen Schöpfung eine Lebensgrundlage zu sichern, bäuerliches Saatgut als heiliges Geschenk, Pflanzen und Tiere hegen und pflegen zum Gemeinwohl aller.
    Ganz Mensch sein, das Gold in sich entdecken, den dunklen Seiten nicht ausweichen, kraftvoll und zerbrechlich zugleich sein dürfen.
    Heute dankbar tief Ein- und Ausatmen, zwischen Erde und Himmel das Geschenk des Lebens feiern, in Verbindung mit allen, die Frieden in Gerechtigkeit fördern.

     

  • Das Blau

    Das Blau.

    Das tiefe und leuchtende Blau steht für das lebensnotwendige Wasser und den unendlichen Himmel. In der christlichen Symbolsprache ist es die Farbe des Glaubens, der Zuverlässigkeit und der Treue. Maria als Mittlerin und Himmelskönigin wird oft mit blauem Mantel dargestellt: Blau verbindet Erde und Himmel.

    Gott, das tiefe Blau Deiner Ozeane und das himmelblau des Firmaments erzählt mir von Deiner Weite und Deiner Sehnsucht nach mir und lockt mich ins Staunen, ins Schweigen und Lauschen auf Dein Wort, das nach mir fragt. Immer wieder, noch nach so langer Zeit, deine suchende Stimme so klagend, so zärtlich:
    Wo bist du, Mensch?

     

  • Die Erde

    Die Erde im Hungertuch hat der Künstler aus dem Garten Gethsemane in Jerusalem, dem Garten, in dem Jesus verhaftet worden ist, mitgebracht und in der Bild eingearbeitet. Diese Erde trägt diese Vergangenheit in sich und lässt aber auch Neues wachsen. Diese Erde erinnert auch daran, dass unser Planet Heimat aller Geschöpfe ist und uns als Lebensraum anvertraut ist.

    Gott, die Mutter Erde ist mit Blut getränkt und blutet, sie schreit auf,
    ein Teil der Menschen, die Armen in den Slums, Vorstädten und in armen bäuerlichen Gegenden schreit mit, andere schauen gleichgültig zu während Raubbau mit der Schöpfung getrieben wird.
    Rechtlose Bäuerinnen und Bauern brauchen unsere Solidarität für eine Saatgutvielfalt gegen zerstörerische Monokulturen.
    Die Macht der Ohnmächtigen wächst, immer mehr Verbündete setzen der Marktmacht der Agrarkonzerne entschieden Grenzen.
    Fruchtbar war und ist die Erde im Garten Gethsemane, mit den Samen des Ölbaums, zwölf Stämme  jahrtausendalt. Frauen und Männer, die Dein Wort hören und es weitersagen und weiter tun in aller Welt, mit Herzblut.

     

  • Die Figur des Menschen

    Dann ist da rechts unten im Hungertuch eine Figur dargestellt, eine Frau oder ein Mann.
    Sie ist mit  einem rot-blauen Textil bekleidet.
    Sie ist nicht mehr nackt wie Adam und Eva im Paradies.
    Im Kontakt zur Erde öffnet sie die Arme zum Himmel, so überschreitet sie die Grenzen des Bildes.
    Mensch, wo bist du? Wo geht die Reise hin?
    Bist du noch auf der Suche nach gerechtem Leben?
    Mensch, wo bist du?
    Suchst du noch nach dem Sinn?
    Und was bestimmt für dich dein Handeln und dein Streben?
    Die Kluft wird größer zwischen Arm und Reich und offenbar gewöhnst du dich daran.
    Sind dir die Anderen, wenn's dir gut geht, völlig  gleich, weil du ja doch nix ändern kannst?
    Hast du Angst vor der anderen Religion oder der anderen Kultur?
    Wann wagst du den ersten Schritt....?
    Man könnte mal, man sollte mal, man müsste eigentlich.......
    viel zu viele nie erledigte Sachen.
    Es ist Zeit, dass du dir endlich ein paar Fragen stellst und dich auf die Suche nach den Antworten machst.

     

  • Das Rot und die Steine

    Der Künstler hat Rot auf sein Bild aufgetragen: auf den 12 Steinen der Erde aus Jerusalem. Rot das Kreuz vor den geheimen Schriftzeichen. Rot im Gewand des Menschen, Rot im goldenen Ring.

    Jesus, Du bist die Liebe.
    Blutgetränkt ist die Erde im Garten Gethsemane, in dem Du Nachts gebetet hast, allein, gegen die Gottvergessenheit.
    Rot sind die Steine, die auf die 12 Stämme Israels und auf die Zahl Deiner Jünger hinweisen. Menschen, die Dein Wort hören und es weitersagen in aller Welt, mit Herzblut.
    Sie bezeugen dass du offen geblieben bist für eine Liebe, die tödliche Verletzungen davonträgt, mit Rissen im Herzen und Blutspuren in einem Licht, das nicht trügen kann.

  • Die Schrift im Bild

    In die linke untere Bildecke hat der Künstler geheimnisvolle Schriftzeichen gesetzt. Am Ende der Schriftzeichen sehen wir ein zu einer Acht aufgestelltes Unendlichkeitszeichen. Gott hat uns zu allen Zeiten als aufrechte Menschen geschaffen, die Verantwortung übernehmen können, sollen, dürfen. Rechts über der Figur sehen wir die griechischen Anfangsbuchstaben für Jesus Christus.

    Gott, Du ewiges Wort, im Schriftzug des Lebens aus Wasser und Geist hinterlässt Du helle Buchstaben. Oft sind sie nur schwer zu entziffern, oft nur im Nachhinein zu verstehen, aber sie sind spürbar.
    Dein Wort in meinem Herzen und Verstand, in den Erfahrungen meines Lebens.
    Dein Wort eingetaucht ins Unendliche.
    In der Heiligen Schrift, in den Steinen sakraler Bauwerke richtet es uns auf, öffnet es uns die Ohren für den Schrei der Armen und den Schrei der Erde und
    lädt uns doch gleichzeitig ein zu einem Fest ohne Ende, durch Dich, mit Dir, in Dir.

  • Das Haus der Menschheit

    Das Haus steht im Zentrum des Hungertuches. Es steht für das gemeinsame Haus der Menschheit, das in der Liebe Gottes geborgen ist. Es ist unfertig - als Zeichen dafür, dass wir alle daran bauen und Lösungen für die derzeitigen Krisen finden müssen. Das Haus ist aus Erde vom Garten Gethsemane geformt.
    Gott, unser Schöpfer, in Deinem Haus darf ich mich öffnen, in mich hineinhorchen, still werden; in Deinem Haus darf ich Offenheit erfahren, Zuwendung spüren und still werden.
    Dein Haus ist auch mein Haus, in ihm darf ich zu Hause sein, Einkehr halten, Frieden finden. In Deinem, meinem und unserem Haus darf ich in den 40 Tagen der FAstenzeit und immer nach Dir suchen. Es ist ein offenes Haus, in dem wir eingeladen sind Hörende zu bleiben, Suchende zu sein, Begegnung zu erfahren. Es ist ein offenes Haus, in dem ich mich den Fragen stellen, um Antworten ringen und Begegnung erfahren kann.
    Dein Haus, mein Haus, unser Haus, Deine Schöpfung, mein Leben, unsere Welt - 40 Tage Zeit um zueinander zu finden.

Gebet in der Zeit der Corona-Pandemie

V: O Gott, unser Heiland, zeige Dein Erbarmen für die ganze Menschheitsfamilie, die gerade in Aufruhr ist und beladen mit Krankheit und Angst. Höre unser Rufen, o Gott:

A: Höre unser Gebet. Komm uns zur Hilfe nun, da sich der Coronavirus auf der ganzen Erde ausbreitet. Heile die, die krank sind, unterstütze und beschütze ihre Familien, Angehörigen und Freunde vor Ansteckung.  Höre unser Rufen, o Gott:

 

V: Höre unser Gebet. Schenk uns deinen Geist der Liebe und Besonnenheit, auf dass wir zusammenwirken, um die Ausbreitung des Virus und seine Wirkungen einzuschränken und zum Erliegen bringen zu können.  Höre unser Rufen, o Gott:

A: Höre unser Gebet. Mach uns wach, aufmerksam und vorausschauend im Blick auf die Bekämpfung von Krankheiten überall: die Malaria, das Dengue-Fieber, die HIV-Krankheit und die vielen anderen Krankheiten, die bei Menschen Leid verursachen und für etliche tödlich enden. Höre unser Rufen,…

 

V: Höre unser Gebet. Heile unsere Selbstbezogenheit und unsere Gleichgültigkeit, wo wir uns nur dann sorgen, wenn wir selbst vom Virus oder anderem Leid getroffen sind. Eröffne uns Wege, aus unserer Zaghaftigkeit und Furcht hinaus, wenn unsere Nächsten für uns unsichtbar werden.  Höre unser Rufen, o Gott:

A: Höre unser Gebet. Stärke und ermutige die, die im Gesundheitswesen, in Praxen und Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und anderen Bereichen der Medizin arbeiten: Pflegende, Fürsorgende, Ärztinnen und Ärzte, Klinikseelsorgerinnen und -seelsorger, Mitarbeitende in Krankenhäuser – alle, die sich der Aufgabe widmen, für Kranke und ihre Familien zu sorgen.         Höre unser Rufen, o Gott:

 

V: Höre unser Gebet. Inspiriere die Forschenden, die an Impfstoffen, Medikamenten und der Herstellung medizinischer Ausstattung arbeiten. Gib ihnen Erkenntnisse und Weitblick. Höre unser Rufen, o Gott:

A: Höre unser Gebet. Erhalte die Menschen, deren Arbeit und Einkommen durch Schließungen, Quarantänen, geschlossene Grenzen und andere Einschränkungen bedroht sind. Beschütze alle, die reisen müssen. Höre unser Rufen, o Gott:

 

V: Höre unser Gebet. Leite die politisch Verantwortlichen, dass sie die Wahrheit sagen und danach handeln. Halte die Ausbreitung von Falschinformation und Gerüchten zurück. Hilf, dass Gerechtigkeit waltet, sodass allen Menschen auf der Erde Heil und Heilung erfährt. Höre unser Rufen, o Gott:

A: Höre unser Gebet. Heile unsere Welt. Heile unsere Körper. Stärke unsere Herzen und Sinne. Und in der Mitte des Aufruhrs gib uns Hoffnung und Frieden. Höre unser Rufen, o Gott:

 

V: Höre unser Gebet. In deinen gnädigen Armen halte alle, die gestorben sind und die in dieser Zeit sterben werden. Tröste ihre Hinterbliebenen, tröste die, die verzweifelt sind. Höre unser Rufen, o Gott:

V: Höre unser Gebet. Gedenke deiner Familie, der ganzen Menschheit, und deiner ganzen Schöpfung, in deiner großen Liebe. G: Amen.

Informationen der Bistumsleitung zum weiteren Vorgehen

 Die Bundesregierung und die Ministerpräsidentinnen und -präsidenten haben am 16. März „Leitlinien zum einheitlichen Vorgehen zur weiteren Beschränkung von sozialen Kontakten im öffentlichen Leben“ zur Eindämmung der Corona-Pandemie beschlossen. Unter anderem sind Zusammenkünfte in Kirchen, Moscheen, Synagogen und Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften fürs Erste verboten.“ Zudem haben uns in den vergangenen Tagen Rückfragen zur Dienstanweisung vom 13. März erreicht.  Es braucht also Präzisierungen und leider auch Verschärfungen (Änderungen gegenüber dem 13. März sind kursiv markiert - Fettdruck zur besseren Orientierung). Deshalb gilt

AB SOFORT und OHNE AUSNAHME, zunächst mindestens bis zum 30. April 2020, folgende Dienstanweisung für
die territoriale und kategoriale Seelsorge im Bistum Trier

  • Alle gottesdienstlichen Zusammenkünfte (Eucharistiefeiern, Kasualien, Andachten usw.) unterbleiben, sowohl in geschlossenen (auch privaten) Räumen, als auch im Freien (Ausnahme vgl. Nr. 4). Dies betrifft auch die vor uns liegenden Kar- und Ostertage!
  • Erstkommunionen und Firmungen müssen zunächst bis Ende Mai abgesagt werden. Eine neue Terminfestlegung kann erst nach Beendigung der Krise (bei Firmungen in Absprache mit dem zuständigen Weihbischof) erfolgen.
  • Alle Kasualgottesdienste (Taufen, Trauungen, Sterbeämter) müssen verschoben werden. Eine neue Terminfestlegung kann erst nach Beendigung der Krise erfolgen.
  • Die Beisetzung auf dem Friedhofdarf nur im allerengsten Familienkreis und entsprechend den örtlichen Vorgaben bzgl. der Nutzung der Leichenhallen stattfinden. Auf das Bereitstellen von Weihwasser und Erde am Grab ist zu verzichten.
  • Selbstverständlich feiern die Priester sonntags und werktags die Hl. Messe für die Gläubigen, weil in dieser Stunde der Not gerade die Feier der Eucharistie unser unvertretbarer Auftrag als Kirche ist, um die Not der Menschen vor Gott zu tragen und ihnen, wenn auch vorerst nur geistlich, nahe zu sein.
    Eine physische Präsenz von Gläubigen ist bei diesen Gottesdiensten ausdrücklich nicht gestattet.
    Die Coronakrise ist ein „gerechter Grund“ zur Zelebration „ohne die Teilnahme wenigstens irgendeines Gläubigen“ gemäß can. 906 CIC.
    Gottesdienste in geschlossenen klösterlichen Gemeinschaften finden ohne Beteiligung von Gläubigen statt, die nicht Mitglieder der klösterlichen Gemeinschaft sind.
    Die Sonntagsmesse im Dom wird sonntags um 10 Uhr per livestream auf der Homepage des Bistums übertragen.
  • Die Gläubigen sind einzuladen, zu Hause Gottesdienste, die über die Medien verbreitet werden, mitzufeiern und in dieser Weise auch geistlich zu kommunizieren. Die Gläubigen sind von der Erfüllung der Sonntagspflicht befreit.
  • Die Kirchen sind offen zu halten als Orte des persönlichen Gebetes. Soweit möglich sollte hier auch ein Seelsorger/eine Seelsorgerin als Ansprechperson anwesend sein oder um Gläubigen, die für sich oder für ihre kranken Angehörigen darum bitten, die Hl. Kommunion zu spenden. Auch kann das Sakrament der Versöhnung oder der Segen erbeten werden. Alles unbedingt unter der Beachtung der notwendigen Hygienevorschriften.
  • Sämtliche Maßnahmen und Veranstaltungen unterbleiben. Dazu zählen insbesondere Einkehrtage, Exerzitien, gestaltete Kar- und Ostertage, Kommunionkinder- und Firmvorbereitungstreffen, Gremiensitzungen, Treffen von Gruppen und kirchlichen Vereinen, Chorproben, Wallfahrten, Freizeit- und kulturelle Maßnahmen, Schulungen, Veranstaltungen im Rahmen der Seniorenpastoral, Ausstellungen usw.
  • Die Pfarrbüchereien, Pfarrheime und weitere kirchliche Orte der Begegnung sind geschlossen.
  • Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen sind zu verschieben.
  • Die Seelsorge ist weiter zu gewährleisten, dies unter Beachtung des angemessenen Eigenschutzes, der in besonderer Weise für ältere Seelsorgerinnen und Seelsorger und für solche mit Vorerkrankungen gilt, da sie zur Risikogruppe der Corona-Erkrankung gehören. Dies heißt insbesondere:
    • Persönliche Krankenbesuche müssen wegen der Gefahr einer Ansteckung der alten und kranken Menschen unterbleiben. Stattdessen halten die Seelsorgerinnen und Seelsorger telefonisch Kontakt.
    • Das Sakrament der Krankensalbung und der Wegzehrung wird den Schwerkranken und Sterbenden gespendet.
    • Die Seelsorgerinnen und Seelsorger sind auf jeden Fall telefonisch, digital und soweit als möglich und sinnvoll auch persönlich für die Gläubigen erreichbar.
    • In den Pfarrbüros ist die Erreichbarkeit sicherzustellen, der Publikumsverkehr jedoch ist einzustellen.

Tier, 17.03.2020

Dr. Ulrich Graf von Plettenberg,
BischöflicherGeneralvikar                                                                                                                                                                                         
Quelle: www.bistum-trier.de

Wichtiger Hinweis

KLEIDERKAMMER GESCHLOSSEN

Bis auf Weiteres ist die Kleiderkammer der Pfarrei St. Eligius im Pfarrheim Herz-Jesu (Kleinderannahme mittwochs - Kleiderausgabe donnerstags)  geschlossen!

In der aktuellen Situation möchten wir unsere ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer durch eine Erkrankung /Corona-Virus nicht gefährden und bitten um ihr Verständnis.


Herzliche Glückwünsche zum Festtag

Wir  gratulieren den Jubilarinnen und Jubilaren unserer Gemeinde,
die im April 2020 Ihren Geburtstag oder ein anderes Jubiläum feiern
und wünschen Ihnen alles Gute und Gottes Segen auf Ihren Lebenswegen!

Wir gratulieren mit einem Gedicht von Silja Walter. Sie lebte als Nonne - unter dem Namen - Hedwig Maria OSB - im Kloster Fahr am Zürichsee in der Schweiz. In  diesem Jahr hatte sie auch Jubiläum: vor 100 Jahre wurde sie geboren. Ihre Mitschwestern und viele Menschen in der Schweiz und darüberhinaus haben an sie erinnert und ihre Gedichte und Texte neu veröffentlicht.
Für Sie hier ein Abendgedicht, das zu den frühen Gedichten ihres Schaffens gehört:

Mein schmaler Schritt wird wie in Tänzen weit.
Er schwinget meines Herzens Freud, wie der Mohn,
Der wiegend seine Samen über Halme streut
Ins Land, worüber meine Sterne schon

Und eure roten Lichter flüsternd fahren.
Blau war der Tag. Und blau ruht nun die Zeit.
Nie hab ich anders ihren Strom erfahren,
Als ruhend, abends, wenn der Himmel schweigt,

Und alle Klänge stehn in einem Klang.
Dann horcht die müde Erde ihrem Gleiten.
Mein schmaler Schritt wird weit, zu großem Gang,
Und aus den Sternen grüßen Ewigkeiten.

(zit. nach: Silja Walter: Die Fähre legt sich hin am Strand, Zürich 1999)