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„Auf den Spuren des Hl. Eligius“

Studien- und Pilgerreise nach Noyon, Paris und Tours
Goldenes Reliquiar des Hl. Eligius
Datum:
22. Mai 2026
Von:
Heike Gebelein

Am 28. April 2026, 7 Uhr, ging es pünktlich los: zunächst Richtung Verdun, wo wir auf einem Rastplatz ein gemeinsames Frühstück einnahmen. Unser Busfahrer Jochen von Becker-Reisen führte unsere Reise mit Bravour durch enge Straßen.

Alles war perfekt organisiert: im Gemeinschafts-Projekt mit Pastor Klaus-Peter Kohler, Marina, Axel und Marc war ein Lied- und Gebetsheft mit allen wichtigen Daten entstanden, und selbst für das überwiegend gute Wetter war gesorgt. So konnten wir während der Busfahrt Andachten halten, singen und das neue Eligius-Lied üben, was gewöhnungsbedürftig klang.

Gegen Mittag erreichten wir Reims, wo wir die Kathedrale „Notre Dame“ Reims mit dem lächelnden Engel vor dem Portal besichtigten. Sehenswert sind u.a. auch die Fenster von Marc Chagall. Die Kathedrale ist von Weitem sichtbar und sehr beeindruckend.

Weiter ging es nach Hautviller in der Champagne. Dort konnten wir das Champagnerhaus Brunot besichtigen und ein paar Sorten probieren. Natürlich durfte auch gekauft oder bestellt werden.

Danach fuhren wir nach Noyon zum Hotel „Le Cedre“ direkt gegenüber der Kathedrale. Am Abend trafen wir uns alle zum gemeinsamen Abendessen.

Am zweiten Tag unserer Studien- und Pilgereise, gleich nach dem Frühstück besichtigten wir die Kathedrale „Notre Dame de Noyon“ und feierten am Grab des Hl. Eligius mit unserem Pastor eine Hl. Messe. Das Eligius-Lied klang dort erheblich besser.

Am Nachmittag fuhren wir nach Paris weiter, checkten im Hotel ein und unternahmen nach dem Abendessen eine Lichterrundfahrt auf der Seine. Wunderschön bei Nacht anzuschauen: der Eiffelturm, die Brücken, Notre Dame, und …

Am 30. April nach dem Frühstück war eine Stadtführung mit dem Bus angesagt, mit anschließendem Besuch in „Notre Dame“. Einzigartig, wie hell das Innere der Kathedrale nach dem Wiederaufbau geworden ist! Man hätte Stunden verbringen können, um sich alles genauer anzuschauen. Notre Dame ist ein Juwel! Abends trafen wir uns alle wieder zum Essen im Hotel.

Am 1.Mai Abfahrt in Richtung Tours mit Zwischenstation und Besuch des Schlosses Chambord mit seinen Gärten. Ein architektonisches Meisterwerk mit vielen Türmen, Treppen und großer Geschichte! Das größte Schloss an der Loire! Pünktlich zum Abendessen waren wir dann in Tours in einem Hotel in der Nähe des Bahnhofs und der Altstadt. Das nutzten viele von uns zum Bummel. Die Altstadt verbreitete bei herrlichem Wetter ein Flair von Urlaub: Fachwerkhäuser, viele Lokale mit Sonnenschirmen, Beleuchtung, junge Menschen, Trubel.

Gleich nach dem Frühstück am vorletzten Tag der Reise, starteten wir zur Stadtführung von Tours. Die Kathedrale mit ihrer spätgotischen Fassade konnten wir nicht wirklich besichtigen (zuerst war eine Firmung und später eine Trauung). Aber wir versuchten trotzdem einen Blick ins Innere: die Rosette, die Fenster, einfach wunderschön!

In der Basilika Saint-Martin, die auch sehr beeindruckend ist, feierten wir mit unserem Pastor eine Hl. Messe. Hier wurde St. Martin im Jahre 397 begraben. Die Basilika wurde mehrmals zerstört und wieder aufgebaut. Von der alten Kirche stehen noch 2 Türme in der Nähe.

Regen löste nun den Sonnenschein ab…

  1. Mai. Heimfahrt und Ankunft gegen 18:30 Uhr in Saarbrücken.

 

Die Pilgerreise war für uns alle ein wunderschönes, harmonisches Miteinander. Wir haben viel erlebt und gesehen. Alles war im Vorfeld gut geplant.

Vielen herzlichen Dank, besonders an Pastor Klaus-Peter Kohler!

Gudrun Schütz